Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Zweirichtungsradweg Getreidemarkt

Mittwoch, Mai 10th, 2017

S.g. Herr Häupl! S.g. Frau Vassilakou! S.g. Magistratsabteilungen! S.g. Mobilitätsagentur!

Da unser Bürgermeister Michael Häupl noch Änderungen bezüglich des Radweges am Getreidemarkt in den Raum gestellt hat, möchte ich auch noch Verbesserungsvorschläge einbringen.

Ein großes Problem bleibt nämlich weiterhin bestehen: Die fehlende Verbindung vom Karlsplatz zum Getreidemarkt. Immerhin sind bei der Lehárgasse einige Institute der TU-Wien und das TU-Audimax. Hier könnte alleine ein Potential von mehreren tausend Radfahrten pro Tag bestehen. Auch die Verbindung Naschmarkt -> Museumsquartier / Mariahilfer Straße ist weiterhin nur mit großen Umwegen möglich.

Mein Vorschlag wäre, statt der Einrichtungsradwege auf beiden Seiten des Getreidemarktes einen Zweirichtungsradweg auf der westlichen Seite zu errichten. Man kann derzeit schon beobachten, dass viele Radfahrende den Einrichtungsradweg am Getreidemarkt (zwischen Naschmarkt und Lehárgasse) in Gegenrichtung benützen. Dieses Problem wird sich mit der Durchgängigkeit bis zum Museumsquartier nur verschlimmern.

Der Anschluß eines Zweirichtungsradweg an den Karlsplatz bei der Operngasse/Treitlstraße wäre viel einfacher zu realisieren als die Anbindung eines potentiellen Einrichtungsradweg an der Ostseite des Getreidemarktes.

Auch bei Errichtung der lange ausstehenden Verlängerung des Wientalradweges zum Ring wäre ein Zweirichtungsradweg auf der Westseite des Getreidemarktes sinnvoller.

Da ein Umbau des Einrichtungsradweges zwischen Naschmarkt und Lehárgasse derzeit wohl nicht zur Debatte steht, wäre eine nicht adäquate aber mögliche Lösung wäre die Umwandlung des bestehenden Einrichtungsradweges in einen Zweirichtungsradweg. Dieser wäre zwar sehr schmal, würde aber dazu führen, dass sich die Radfahrenden die in Gegenrichtung fahren wenigstens korrekt benehmen. Derzeit trauen sich viele nicht so recht und fahren dann so halb am Radweg und am
Gehweg was zu sehr unangenehmen Situationen führt – vor allem, da ja hier auf Grund des Gefälles recht hohe Geschwindigkeiten gefahren werden. Wenn der Zustand legalisiert würde, würden wenigstens alle korrekt rechts fahren.

Dann wäre es aber notwendig bei der Kreuzung Getreidemarkt # Lehárgasse ordentliche Aufstellflächen einzuplanen: Sowohl zum Abbiegen in die Lehargasse, als auch zur Querung in Richtung Graumanngasse.

Ich bitte Sie, die Planungen nochmal zu überdenken.

danke und grüße,
Stephan Bösch-Plepelits

Verkehrsberuhigung Goldschlagstraße

Sonntag, April 10th, 2016

Ich wurde auf eine geplante Verkehrsberuhigung in der Goldschlagstraße aufmerksam gemacht. Hier meine Anregungen die ich dazu geschickt hab:

S.g. Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus!

Großteils mit Begeisterung hab ich die Präsentation zur geplanten Verkehrsberuhigung Goldschlagstraße gelesen! Ich hab früher in diesem
Gebiet gewohnt und komme noch immer regelmäßig vorbei, insofern hab ich
spezielles Interesse an diesem Gebiet. Leider hab ich von den
Informationsveranstaltungen nichts mitbekommen, sonst wäre ich bei
Möglichkeit hingekommen.

Ich denke, wenn es hier gelingt ein neues lebenswertes Viertel zu schaffen,
könnte dies ein Best Practice Beispiel werden wie Verkehrsberuhigung in
Wien zukünftig aussehen kann.

Ein paar Anregungen hätte ich dennoch:

* Sie wollen den Durchgangsverkehr ja auf die Hauptstraßen bündeln - das
  finde ich sehr wichtig. Ich verstehe aber nicht, warum dann 3 von 4
  Ost-West Straßen zwischen Stadthalle und Westbahnhof Durchgangsstraßen
  sein müssen. Würde es nicht reichen, wenn der Verkehr nur auf
  Felberstraße und Hütteldorfer Straße gebündelt würde? Die
  Straßenbahnlinien 9 und 49 würden es danken, wenn sie zukünftig
  unabhängig vim MIV Durchgangsverkehr verkehren könnten. Erst letztens
  mussten beide wegen eines Verkehrsunfalls in der Märzstraße eingestellt
  werden.

* Eigentlich würde es Sinn machen gleich das ganze Gebiet innerhalb eines
  "Durchgangsverkehrs-Cluster" zu verkehrsberuhigen, also das Gebiet:
  Gürtel - Schweglerstraße bzw. Felberstraße - Hütteldorfer Straße.
  Zumindest die Ausweitung zur Hütteldorfer Straße würde wirklich Sinn
  machen, da Sie dieses Gebiet verkehrlich sehr verbunden ist, was man auch
  daran sieht, dass es für die Einbahnlösungen mitgedacht werden muss.

* Die Oberflächenneugestaltung wie auf Seite 35 finde ich sehr attraktiv,
  mir fehlen allerdings Radabstellplätze und Sitzgelegenheiten. Ich finde,
  es sollte mindestens so viele Radabstellplätze wie PKW-Parkplätze geben,
  und bei jedem zweiten Baum ein Bankerl.

In gespannter Erwartung, wie das Ergebnis aussehen wird ...

Ring 150+

Mittwoch, April 29th, 2015
Ringstrasse neu (© Barcelona Regional)

Ringstrasse neu (© Barcelona Regional)

Gestern war ich bei einer Veranstaltung der Wiener Mobilitätsagentur, die anlässlich des 150-jahr Jubiläums der Eröffnung der Wiener Ringstraße in die Zukunft blicken wollte. Dazu gab es Präsentationen zweier internationaler Stadtplanungsteams und einer anschließenden Podiumsdiskussion. Hier ein paar Gedanken meinerseits dazu.

Was von beiden Teams als das größte Problem identifiziert wurde ist die starke Autodominanz am Ring. Das ist auch mein größter Kritikpunkt: Warum ist es notwendig eine Autobahn auf der angeblich „schönsten Straße der Welt“ zu haben? Auch die Gestaltung der Aufenthaltsräume ist minderwertig: Banaler Asphaltbelag; keine klare Strukturierung; jede Menge Kleinzeug: Straßenschilder, Mistkübel, Würstelstände – alles total heterogen angeordnet. Es ist total mühsam den Ring zu queren: Zuerst Gehsteig, dann Seitenfahrbahn durch parkende Autos, dann wieder Gehsteig mit Radweg, dann Warten an der Ampel an der Hauptfahrbahn und dann nochmal das Ganze.

Nun, wie kann die Zukunft aussehen? Also meiner Meinung nach (und das war auch so im Raum gestern) kann das Ziel nicht eine zukünftige Vision sein die dann innerhalb weniger Jahre umgesetzt wird – so wie es vor 150 Jahren war (und vermutlich auch ab den 1950er Jahren so war, als das derzeitige Straßenlayout geschaffen wurde). Gestaltungen sind immer Work-in-progress.

Die Frage ist nur: Wo anfangen?

Die Hauptidee gestern war: Mit den Anrainer_innen der Ringstraße (also: Staatsoper, die Museen, Parlament, Rathaus, Universitäten, …) anfangen und versuchen diese der Öffentlichkeit zu öffnen. Meiner Ansicht nach ist das nicht so wichtig und kann nur Teil der Zukunft sein.

Gestern war der Wunsch, dass die Straße „den Menschen“ gehören solle – Da bin ich voll dabei. Der motorisierte Individualverkehr (MIV) soll nur ein Gast auf der Ringstraße sein und nicht der Herrscher. Meines Erachtens ist dies der Knackpunkt und hier sollte begonnen werden.

Welche kurzfristigen Optionen für eine Re-organisation des MIV gibt es?

Nun, dass der MIV nicht auf die Existenz der Ringstraße angewiesen ist (richtig analysiert gestern) hat die EM2008 gezeigt, als der Ring gesperrt wurde. (Gestern wurde dafür plädiert, die EM2008 als „Öffnung des Ringes“ zu bezeichnen. Nein. Hier wurde nichts geöffnet, da ja der gesamte Ring mit 2m hohen Sperrgitter vollgestellt wurde und auch die Straßenbahn in diesem Bereich eingestellt wurde. Schlechtes Vorbild).

Mit einer Testphase, wie denn der Ring als Begegnungszone aussehen könnte, wäre ich vorsichtig. Dies hat bei der Mariahilferstraße schon nicht geklappt. Das Problem ist, dass sich die Menschen danach bewegen wie der Raum gestaltet ist und nicht, wie er gestaltet sein könnte.

Ich bin dafür die Ringstraße auf einen Fahrstreifen (mit 30 km/h!) zu reduzieren und links und rechts davon (also zwischen den Straßenbahngleisen) Radstreifen anzulegen. Der Ring ist derzeit schon eine der am stärksten befahrenen Radrouten und die ständigen Konflikte zwischen Fußgänger_innen und Radfahrer_innen können ganze Heute und Österreich Zeitungen füllen. So würde die Attraktivität der Radroute massiv steigen und die Konflikte von einem Tag auf den anderen aufhören. Den Füßgänger_innen steht somit auch auf einen Schlag deutlich mehr Platz zur Verfügung – welcher dann auch neu gestaltet werden kann.

In Bereichen wo die Fahrbahn zu breit ist (z.B. vor der Oper) wäre es denkbar auch den MIV in beiden Richtungen anzulegen. Eine Einbahn mit zwei Richtungsfahrstreifen würde nur zur Raserei verleiten. Eine Veränderung der Straßenbahngleise kommt in der Anfangsphase nicht in Frage. Gleise zu verlegen ist viel zu aufwendig.

Welche längerfristigen Optionen existieren?

Nun, ich denke was erhalten bleiben sollte wäre die Verwendung für Aufmärsche, Promenaden und Demonstrationen. Dafür ist es wichtig, die lineare Struktur in einer gewissen Breite zu erhalten. Insofern seh ich das oben gewählte Bild nicht als mögliche Zukunftsvision.

Bei einer Re-organisation der Straßenbahn würde ich die Gleise an den äußeren Rand nebeneinander verlegen. Dann ist weniger „Ring“ zu queren und würde den zentralen Bereich freilassen. Kleinere Veranstaltungen müssten dann die Straßenbahn nicht behindern.

In weiterer Folge kann man sicher darüber nachdenken eine Begegnungszone einzurichten. Dem MIV würde ich zumindest einen Fahrstreifen zuweisen, möglicherweise in abwechselnder Einbahn um Durchzugsverkehr zu verhindern.

Was natürlich zu bedenken ist, dass es verschiedenste Nutzer_innen gibt, die bis jetzt gar nicht erwähnt wurden: Fiaker, Reisebusse zum Ein- und Aussteigen, Tourismus-Panoramabusse, Taxi, Obdachlose, Arbeiter_innen (Würstelstände, …) … Die müssen da natürlich alle irgendwie unter einen Hut gebracht werden.

Ich bin gespannt auf die Zukunft.

Parc Diagonal Mar, Barcelona

Dienstag, Februar 16th, 2010



Parc Diagonal Mar, Barcelona

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After all those winter pictures, I want to indulge you with some sunny pictures :)
In 2007 I went with some friends to Barcelona in Spain for a short holiday in the middle of April, because we got some cheap tickets with SkyEurope.
One day we spent in the new development area „Parc Diagonal Mar“ which is near the North-Eastern end of Avinguda Diagonal, a road which runs all through Barcelona diagonally. It’s an area near the seaside and was used by former textile industry, which went down during the last century.
Now it’s a very modern area for housing, with a big green area, lakes and some modern art, looking like a roller coaster track.

Deep Snow Sightseeing

Dienstag, Februar 16th, 2010



Deep Snow Sightseeing

Originally uploaded by plepe

The weather situation did not improve, on the third day, the snow cover was pretty impressive. We had to go ‚deep snow sightseeing‘ :) Remember: Usually Ohrid doesn’t have snow at all.
Anyway, Ohrid was a really nice place, we just regretted the weather situation. Go there during the warmer periods of the year.

Statue of Saint Clement of Ohrid

Mittwoch, Februar 10th, 2010



Statue of Saint Clement of Ohrid

Originally uploaded by plepe

This is a statue of Ohrid’s most important inhabitant, Saint Clement of Ohrid. He lived from about 840 to 916 AC and was a pupil of Saint Cyril and Saint Methodius, who are said to have invented Cyrillic script (although some discussion is going on that topic, it might have been Saint Clement himself).
Anyway, as Bulgaria’s first archbishop he reformed the Slavic church by introducing the Cyrillic script and the Slavic language, as form of independence from the Byzantine empire (church language was still Greek). Ohrid became a religious centre, and even nowadays there are many churches (although many were converted to mosques during Ottoman time).
Travelling in Eastern Europe, esp. Bulgaria and Macedonia, you see his name everywhere (at least if you are able to read Cyrillic script), e.g. the ‚main‘ university in Sofia is named after him and Bulgaria’s scientific base on Antarctica too (though you will not find in Eastern Europe).

Amphitheater in Ohrid, Macedonia

Dienstag, Februar 9th, 2010



Amphitheater in Ohrid, Macedonia

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Later that day (January 3rd, 2009) we met a CouchSurfer from Skopje with her friends, at whose place we wanted to surf, but she herself spent new year in Ohrid. We used the opportunity to learn from some locals about Ohrid’s long history and see some places, like the the Ancient amphitheatre you can see in the picture.
And a long history it is, a first town was Lychnidos, founded in the 7th century BC. It’s nationality changed several times (Illyrinans, Ancient Macedonians, Romans) until it was destroyed in 526 AC by an earthquake. Later refounded as Ohrid, it continued to be conquered every couple of centuries (Bulgarians, Albanians, Serbs and the Ottoman Empire). Independence of the Ottoman Empire came in 1912 by Serbs, during the world wars it was ruled by Bulgarians and finally it became part of Yugoslavia. After independence in 1991 it is now part of Republic of Macedonia (FYROM).

Ohrid in Wintertime, January 2009

Dienstag, Februar 9th, 2010



Ohrid in Wintertime, January 2009

Originally uploaded by plepe

Again a picture taken in Ohrid, Macedonia (FYROM). This time from the pier of the harbor. It started snowing the night before, and the town was covered with fresh snow. The harbor was sleeping, just some snow-covered ships were slowly shaking with the waves.

Lake Ohrid in wintertime, January 2009

Mittwoch, Februar 3rd, 2010



Lake Ohrid in wintertime, January 2009

Originally uploaded by plepe

There’s a picture of Lake Ohrid (Ohrid, Macedonia/FYROM). Usually you are supposed to see the mountains over the Albanian border, but as it started snowing that day (January 3rd, 2009), it was totally foggy.
It’s not very common to have snow in Ohrid, according to people we talked to the time when it snowed last time ranged between three or ten years.
But it was a very calm and relaxed atmosphere, the birds with their cries, the sound of the water, and not much more.

Maruska, the car-girl on an old Zastava

Mittwoch, Februar 3rd, 2010



Maruska, the car-girl on an old Zastava

The nice girl which is leaning on this old car is Maruska, my travel mate from Czech Republic who was doing some kind of exchange in Bulgaria too.
The car is an old Zastava, from a Serbian car factory. The picture depicts either a Zastava 750 or 850, which were produced between 1955 and 1985 and are still very popular in the former Yugoslav countries. This particular picture was taken in Ohrid (OH), in the south-west of Macedonia (FYROM) on January 2nd, 2009.