Juni 12th, 2014

On the SOTM-EU 2014 conference in Karlsruhe, Germany I presented the pgmapcss library, which I developed during the last year. Here are the slides:

pgmapcss – adv cartography for mapnik

MapCSS – ein neuer Standard für Kartographie

Mai 9th, 2014

Heute habe ich wieder mal die Ehre einen Vortrag auf den Linuxwochen in Wien zu halten. Dieses mal möchte ich die Kartographie-Sprache “MapCSS” vorstellen, mit denen man (z.B. aus der OpenStreetMap) Karten erzeugen kann. Der Vorteil von MapCSS ist, dass sie auf verschiedenen Plattformen verfügbar ist, leider mit großen technischen Unterschieden.

Hier können die Folien heruntergeladen werden: MapCSS – ein neuer Standard für Kartographie

Vortrag “OpenStreetMap – Kartographie für alle Zwecke”

Oktober 9th, 2013

Morgen, den 10.10.2013 werd ich wieder mal einen Vortrag über die OpenStreetMap halten, diesmal auf der “Shareconomy” Konferenz der Arbeitsgemeinschaft Datenverarbeitung.

Hier mein Abstract:

Am Anfang stand der Wunsch eine lizenzkostenfreie Straßenkarte der Welt zu erstellen und die OpenStreetMap war geboren – quasi die “Wikipedia der Landkarten”. Zuerst wurde sie von den großen kommerziellen Unternehmen belächelt – besonders aufgrund ihres scheinbar unstrukturierten simplifizierten Datenmodells. Schnell hat sich aber eine schier unüberschaubare Datenvielfalt etabliert, die sehr differenzierte thematische Karten ermöglicht – Karten historischer
Sehenswürdigkeiten, Radwegkarten, Karten für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder speziell angepasste Karten für humanitäre Katastrophenfälle sind nur ein paar der Möglichkeiten.
Außerdem hat sich rund um die OpenStreetMap ein riesiges Ökosystem an Software entwickelt – das meiste davon natürlich Open Source. Schließlich wollen Daten gesammelt, eingetragen, abgezeichnet und vor allem weiterverarbeitet und schließlich dargestellt werden. Die großen Datenmengen stellen auch besondere Anforderungen an die Datenbanksysteme.
Die OpenStreetMap bildet inzwischen die Basis für einige erfolgreiche Unternehmen. Außerdem kann sie gut mit Open Data Initiativen kombiniert werden. Last but not least gibt es viele wissenschaftliche Projekte die sich mit diesen Daten auseinandersetzen.

Hier finden sich die Folien:

2013-shareconomy-openstreetmap-title

 

Linux: Force permissions for new files/directories

Mai 28th, 2013
mkdir foo
chgrp somegroup foo
chmod g+ws o-rwx foo
setfacl -dm u:www-data:rx,u::rwx,g::rwx,o::- foo

All files in directory foo will be created with 660 (directories with 770) permission in the group somegroup. Also, the user www-data will get read (directories also execute) rights.

Fuß- und Radverbindungen zwischen 4. und 6. Bezirk.

Februar 24th, 2013

Ich hab ja in meinem letzten Post meine Arbeit aus der Übung Verkehrsplanung veröffentlicht, was auf ganz schönes Medienecho gestoßen ist. Die Radlobbys IG-Fahrrad und Argus haben meinen Vorschlag auf ihren Homepages veröffentlicht, worauf es auch auf derStandard.at diskutiert wurde.

Nachdem die Diskussion zum Radweg wohl noch länger nicht abgeschlossen ist, möchte ich noch die folgende Arbeit einbringen, die ich heute vormittag erstellt hab – eine Sammlung der derzeitigen Fuß- und Radverbindungen zwischen  4. und 6. Bezirk.

Ich hoffe, die Diskussion damit etwas bereichern zu können. Es würde mich freuen wenn einige der Verbesserungsvorschläge – die ich am Ende der Arbeit bringe – umgesetzt würden (ich wäre vermutlich täglicher Nutzer davon).

Diskussionsgrundlage: Fuß- und Radverbindungen zwischen 4. und 6. Bezirk (Wienzeile)

Radverbindungen zwischen 4. und 6. Bezirk

Radweg Getreidemarkt->Karlsplatz

Februar 18th, 2013

Vor ein paar Tagen haben die Wiener Grünen angekündigt, dass der Radstreifen am Getreidemarkt von der Lehárgasse zur Wienzeile weitergeführt werden soll.

Derzeit endet der Radstreifen, der direkt neben dem Gehsteig auf dem Fahrbahnniveau verläuft mit einem lapidaren “Ende” bei der Lehárgasse. In Zukunft soll der Radstreifen die Auto-Fahrspuren kreuzen und quasi zwischen Geradeausspuren und Linksabbiegespuren weitergeführt werden. Als Alltagsradler in Wien fahre ich diese Variante genauso, allerdings sehe ich für mich einige Nachteile. Derzeit suche ich mir die Stelle an der ich die Fahrspuren kreuze abhängig vom aktuellen Verkehrsaufkommen sehr genau aus. In Zukunft werde ich dazu verdammt sein, genau dem Verlauf zu folgen und vermutlich warten zu müssen bis mir der Autoverkehr ein Kreuzen erlaubt. Man darf nicht vergessen, dass am Getreidemarkt sehr hohe Geschwindigkeiten gefahren werden (auch von den AlltagsradlerInnen).

Ein weiteres Problem löst der vorgeschlagene Plan auch nicht, nämlich die Verbindung Karlsplatz->Getreidemarkt->Museumsquartier, derzeit ist ein mühsamer Umweg über die Nibelungengasse notwendig. Besonders schlimm ist es, wenn man vom Karlsplatz zum TU Audimax möchte (was für hunderte Studierende alltägliche Notwendigkeit ist), da muss man nämlich ebenso über Nibelungengasse -> Eschenbachgasse -> Getreidemarkt fahren (quasi “mit der Kirche ums Kreuz”) oder den Getreidemarkt hinaufschieben. Der Radweg mit einer etwaigen “Gegen die Einbahn”-Öffnung der Lehárgasse wäre auch eine attraktive Verbindung in den 6. Bezirk.

Ich hab mich im Rahmen meines Raumplanungsstudiums vor ein paar Jahren mit der Situation beschäftigt und hab den folgenden Plan erstellt. Ich hab darin einen baulich getrennten Zweirichtungsradweg entlang des Gehsteiges vorgeschlagen. Meiner Meinung nach ist das vor allem für ungeübtere RadlerInnen an dieser Stelle eine bessere Lösung.

Hier gibt’s die ausführliche Beschreibung zum Runterladen: Planung für einen Lückenschluß des Radweges am Getreidemarkt im Bereich Wienzeile (8.2MB, PDF)

Übersichtsplan

kernel-clean

Oktober 22nd, 2012

On Debian/Ubuntu it happens that old kernel packages accumulate with the regular updates. Those use up a lot of space (about 100MB per version). Removing old, unused kernels manually is a boring task, that’s why I wrote a script: kernel-clean. It checks for the currently running and the newest installed kernel and removes all others.

Get the code on Github: https://github.com/plepe/kernel-clean/

__FILE__ in JavaScript

Oktober 15th, 2012

Many programming languages provide a magic __FILE__ variable which holds the path to the currently executing file. JavaScript unfortunately don’t. Using several sources, I implemented a __FILE__ variable for JavaScript. Unfortunately it does not work in all browsers, especially not in Internet Explorer and Safari. There seems to be a possibility for IE10, but lacking a Windows 8 machine I can’t test it. If you find a way for these browsers or other improvements please contribute your code.

Here’s the source code: https://gist.github.com/3891980

Sources I used for this GIST:

Umsteigebehinderung Breitensee

März 15th, 2012

Im Studium Raumplanung lernen wir, dass man fehlende Wegverbindungen an den Trampelpfaden auf Grünflächen erkennt. Ein solcher findet sich in Breitensee zwischen dem westlichen Ende der Stra?enbahnstation der Linie 49 und dem Abgang zur S-Bahn-Station (im Plan braun eingezeichnet).

Nun, mit einem solchen Trampelpfad fallen mir spontan drei Dinge ein, die man damit machen kann:

  1. den Weg offiziell machen (z.B. in dem man ihn asphaltiert und damit barriererfreier gestaltet) – super
  2. den Trampelpfad so lassen wie er ist – ok
  3. eine Barriere einbauen, damit der schöne Rasen nicht weiter zertrampelt wird – mies

Entschieden hat man sich für die dritte Option. Es wurde ein Zaun aufgestellt (siehe Bild 1; im Plan schwarze Linie) der eine Benützung des Pfades verhindert. Die Alternative ist, dass man den Randstein entlangbalanciert (siehe Bild 2; roter Weg) oder den Umweg über das östliche Ende des Parks in Kauf nimmt (blauer Weg).

Eigentlich ‘ne Frechheit.

Weg mit Zaun Balancieren am Randstein Plan Breitensee

OpenStreetMap auf den Linuxwochen Wien 2011

Mai 2nd, 2011

Diese Woche, 5.-7. Mai 2011, finden wieder einmal die Linuxwochen in Wien statt. Ich wurde, wie letztes Jahr, dazu eingeladen etwas über die OpenStreetMap zu erzählen, und zwar am 5. Mai um 18:00. Vielleicht ist ja jemand meiner werten LeserInnenschaft interessiert, und beehrt mich mit ihrer/seiner Anwesenheit. Ich würde mich sehr darüber freuen :)

Hier der Abstract zu meinem Vortrag:

Neuigkeiten in der OpenStreetMap

Die OpenStreetMap, die Wikipedia für Landkarten, entwickelt sich stetig weiter. Inzwischen sind über 350.000 MapperInnen registriert, von denen im Schnitt 6.000 jede Woche aktiv sind und Änderungen an der Karte vornehmen.

Immer mehr kommerzielle Firmen entdecken die OpenStreetMap und verwenden sie als Datenquelle für ihre Services, sehr oft in Kooperation mit der OpenStreetMap-Community. Da die Lizenz CC-BY-SA für manche kommerzielle Firmen ein Problem darstellt, wurde ein Lizenzwechsel auf die selbstentwickelte ODbL (Open Database License) initiiert, der im April in die dritte Phase gegangen ist.

Auch in Österreich tut sich auch einiges. So hat GeoImage.at – eine Kooperationsgemeinschaft der österreichischen Länder und dem Bund für Orthophotos – seine Photos zum Abzeichnen freigegeben. Der Verein OpenStreetMap Austria wurde gegründet, mit dem Ziel die OpenStreetMap in Österreich zu bewerben. Seine erste Aktivität ist die Organisation der “State Of The Map – Europe” Konferenz, die im Juli in Wien stattfinden wird.

Über all das wird Stephan Plepelits berichten, aber auch über sein großes Projekt – den OpenStreetBrowser – der auf Version 2.0 zusteuert.